Compare Slack and Microsoft Teams for your SMB. This guide covers pricing, integrations, and collaboration features so you pick the right tool for your team.

Slack vs. Microsoft Teams für KMUs: Welches Tool solltest du wählen?

Vergleiche Slack und Microsoft Teams für dein KMU. Dieser Leitfaden behandelt Preise, Integrationen und Funktionen für die Zusammenarbeit, damit du das richtige Tool für dein Team findest.

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Key Takeaways

Slack vs. Microsoft Teams für KMU: Welches Tool solltest du wählen?

Sowohl Slack als auch Microsoft Teams sind solide Tools für die Zusammenarbeit, und keines ist pauschal „besser". Die richtige Wahl hängt davon ab, was dein Team bereits nutzt, wie viele Personen Zugriff benötigen und wie viel du bereit bist auszugeben. Dieser Leitfaden führt dich durch einen strukturierten Entscheidungsprozess, damit du das Tool wählst, das wirklich zu dir passt, und es nach der Einführung richtig verwaltest.

Was du vor dem Vergleich brauchst

Bevor du dich mit Funktionen und Preisen befasst, solltest du dir über ein paar Grundlagen im Klaren sein. Du brauchst eine ungefähre Mitarbeiterzahl, Klarheit darüber, welche Produktivitätssuite dein Unternehmen nutzt (Microsoft 365 oder Google Workspace), und eine kurze Liste der Apps, auf die dein Team täglich angewiesen ist.

Sowohl Slack als auch Teams bieten kostenlose Tarife an, doch die wesentlichen Unterschiede zeigen sich erst bei den kostenpflichtigen Tarifen. Ein wichtiges Detail, das viele KMUs übersehen: Microsoft verkauft Microsoft 365 aufgrund von Änderungen der EU-Vorschriften nun in den Versionen „mit Teams" und „ohne Teams". Teams ist nicht mehr automatisch in jedem Tarif enthalten. Überprüfe also, was dein konkreter Tarif tatsächlich umfasst, bevor du davon ausgehst, dass du es bereits hast.

Schritt 1: Überprüfe deine aktuelle Softwareumgebung

Überprüfe zunächst, ob dein Unternehmen Microsoft 365 oder Google Workspace nutzt. Wenn du Microsoft 365 nutzt, kläre, ob dein Tarif Teams enthält oder ob du eine Version ohne Teams hast. Diese einfache Überprüfung kann dir ersparen, zweimal für ähnliche Funktionen zu bezahlen.

Wenn dein Unternehmen Google Workspace nutzt, sind Google Chat und Meet bereits integriert – aber keines davon ist ein vollwertiges Äquivalent zu Teams, und viele Teams, die eine dedizierte, auf Chat ausgerichtete Plattform wollen, setzen stattdessen auf Slack. Slack ist hier die klarere eigenständige Wahl, da es sich ohne zusätzliche Konfiguration mit Google Drive, Google Kalender und Gmail verbinden lässt. Überprüfe deine bestehenden Integrationen und notiere alle sich überschneidenden Tools. Viele KMUs stellen fest, dass sie bereits für mehrere Plattformen bezahlen, die dieselben Kommunikationsfunktionen doppelt abdecken.

Schritt 2: Vergleiche die Preise für deine Teamgröße

Erstelle eine Übersicht über die Kosten pro Nutzer für jede Tarifstufe, einschließlich der Beträge, die du bereits über bestehende Lizenzen bezahlst. Für KMUs, deren Microsoft 365-Abonnement bereits Teams enthält, fallen möglicherweise keine zusätzlichen Kosten für Messaging und Videotelefonie an. Das ist auf dem Papier kaum zu übertreffen.

Wenn dein Microsoft 365-Abo eine Version ohne Teams ist, musst du entweder die eigenständige Teams Essentials-Lizenz (ca. 4 $ pro Nutzer und Monat) oder ein Slack-Abonnement als Vergleichsgrundlage einbeziehen. Für Google Workspace-Teams ist Slack Pro (etwa 7,25 $ pro Nutzer und Monat, jährliche Abrechnung) in der Regel das unkomplizierteste Add-on. Bei 50 Nutzern sind das rund 4.350 $ pro Jahr – die Preisgestaltung spielt also eine größere Rolle, als es auf den ersten Blick scheint.

Ein Hinweis, bevor du dein Budget planst: Microsoft hat für den 1. Juli 2026 Preisänderungen angekündigt. Überprüfe daher die aktuellen Preise für deinen Tarif, anstatt dich auf ältere Zahlen zu verlassen.

Schritt 3: Bewerte die Funktionen für die tägliche Zusammenarbeit

Funktionen sind nur dann relevant, wenn sie zur tatsächlichen Arbeitsweise deines Teams passen. Slack zeichnet sich durch die Organisation von Kanälen und Thread-basierte Unterhaltungen aus. Wenn dein Team asynchron kommuniziert – mit Mitgliedern in verschiedenen Zeitzonen oder mit unterschiedlichen Arbeitszeiten – sorgt das Thread-Modell von Slack dafür, dass Diskussionen übersichtlich bleiben, ohne den Bildschirm aller zu überfluten.

Teams punktet bei Videoanrufen und der intensiven gemeinsamen Bearbeitung von Dokumenten innerhalb von Microsoft-Apps. Wenn dein Team den halben Tag in Word, Excel oder PowerPoint verbringt, kannst du mit Teams Dateien gemeinsam bearbeiten, ohne das Konversationsfenster zu verlassen. Mit weltweit rund (SQ Magazine) 320 Millionen monatlich aktiven Nutzern Anfang 2024, die bis Mitte 2025 auf etwa 360 Millionen ansteigen sollen, dominiert Teams eindeutig in Unternehmen, die bereits stark auf Microsoft ausgerichtet sind.

Slack hingegen wird auf etwa 79 Millionen monatlich aktive Nutzer geschätzt (DemandSage) und hat sich eine starke Nische unter Teams erobert, die „Chat-first"-Workflows gegenüber „Meetings-first"-Workflows bevorzugen. Frag dich ehrlich: Greift dein Team standardmäßig eher zu kurzen Nachrichten oder zu geplanten Videoanrufen? Diese Gewohnheit kann deine Entscheidung maßgeblich beeinflussen.

Schritt 4: Prüfe die Integrationstiefe mit deinen Kern-Tools

Das App-Verzeichnis von Slack ist umfangreicher – mit über 2.600 verfügbaren Apps und Diensten – und Unternehmen, die Slack nutzen, setzen im Durchschnitt mehr als 200 verbundene Apps ein. Wenn dein Stack Tools wie Salesforce, Jira, Figma oder Notion umfasst, bietet das Slack-Ökosystem in der Regel tiefere native Anbindungen.

Teams lässt sich enger mit SharePoint, OneDrive und Planner integrieren. Wenn deine Dateispeicherung und dein Projektmanagement bereits im Microsoft-Ökosystem angesiedelt sind, bündelt Teams alles in einer Oberfläche – ohne zusätzlichen Einrichtungsaufwand. Eine praktische Übung: Liste deine fünf am häufigsten genutzten Apps auf und prüfe dann das Integrationsverzeichnis der jeweiligen Plattform. Die Qualität nativer Integrationen variiert stark, und ein nur halb funktionierender Connector ist schlimmer als gar keiner.

Schritt 5: Plane die Lizenzverwaltung vom ersten Tag an

Das ist der Schritt, den die meisten KMUs überspringen – und genau hier steigen die Kosten still und leise. Leg fest, wer für die Vergabe und Rücknahme von Lizenzen zuständig ist, bevor du eines der beiden Tools einführst. Ohne einen klaren Verantwortlichen sammeln sich ungenutzte Lizenzen jedes Mal an, wenn jemand das Unternehmen verlässt oder die Position wechselt.

Hier macht sich eine All-in-One-IT-Plattform bezahlt. Mit deeploi werden Softwarelizenzen automatisch zugewiesen, sobald ein neuer Mitarbeiter in deinem HR-System angelegt wird, und automatisch zurückgezogen, sobald jemand das Unternehmen verlässt – so bleibt kein Lizenzplatz nach dem Ausscheiden eines Mitarbeiters bezahlt und ungenutzt. Außerdem erhältst du einen zentralen Überblick darüber, welche Tools unternehmensweit zugewiesen sind. So lassen sich doppelte oder unnötige Lizenzen leicht erkennen, bevor sie unbemerkt deine Softwarekosten in die Höhe treiben. Für KMUs ohne eigenes IT-Team macht genau diese Automatisierung den Unterschied: Entweder behältst du die Lizenzkosten im Griff – oder du entdeckst die Verschwendung erst bei der nächsten Verlängerung.

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Häufige Fallstricke bei der Einführung

Das größte Risiko liegt nicht darin, das falsche Tool zu wählen, sondern in einer halbherzigen Einführung. Drei Fallstricke bereiten den meisten KMUs Probleme:

  1. Kein fester Umstellungstermin. Wenn du keinen klaren Stichtag festlegst, greifen Mitarbeiter automatisch auf alte Kanäle wie E-Mail oder WhatsApp-Gruppen zurück. Leite bestehende Arbeitsabläufe gezielt um: Verlege wiederkehrende Besprechungen auf die neue Plattform, richte Projektkanäle ein und archiviere alte Kommunikationsverläufe.

  2. Schleichende Lizenzausweitung. Plane vierteljährliche Überprüfungen ein, um ungenutzte Lizenzen zu erkennen, bevor die Verlängerung fällig wird. Selbst in einem 20-köpfigen Team können sich innerhalb von sechs Monaten drei bis fünf inaktive Lizenzen ansammeln – und bei 7 bis 12 Dollar pro Lizenz und Monat summiert sich das schnell und unbemerkt. Eine nützliche Faustregel: Hat sich jemand seit 60 Tagen nicht mehr angemeldet, markiere die Lizenz zur Überprüfung.

  3. Manuelle Deaktivierung. Die größte Verschwendung entsteht dadurch, dass man darauf vertraut, dass jemand daran denkt, den Zugang eines ausscheidenden Mitarbeiters zu entfernen. Durch die Automatisierung des Offboardings – sodass Lizenzen sofort zurückgezogen werden, sobald ein Mitarbeiter aus deinem HR-System entfernt wird – lässt sich dieses Risiko weitgehend ausschalten, ohne manuelle Nachverfolgung.

FAQ

Kann ich Slack und Teams gleichzeitig nutzen?

Technisch gesehen ja, aber der gleichzeitige Betrieb beider Tools sorgt für Verwirrung und doppelte Kosten. Niemand weiß mehr, wo er etwas posten soll, Unterhaltungen zersplittern, und am Ende zahlst du für zwei Tools, die denselben Zweck erfüllen.

Wie vermeide ich, vor der Verlängerung für ungenutzte Lizenzen zu bezahlen?

Nutze eine zentrale IT-Management-Plattform, die Lizenzen automatisch zurückzieht, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, und dir anzeigt, welche Tools noch aktiv genutzt werden. deeploi erledigt das standardmäßig, sodass inaktive Lizenzen vor dem Verlängerungsdatum nicht unbemerkt durchrutschen.

Ist Teams bei Microsoft 365 immer noch kostenlos dabei?

Nicht immer. Nach den Änderungen der EU-Vorschriften bietet Microsoft Microsoft 365 nun in Versionen mit und ohne Teams an – sowie Teams als eigenständige Lizenz. Prüfe genau, was dein Tarif beinhaltet, bevor du davon ausgehst, dass Teams im Paket enthalten ist. Der eigenständige „Teams Essentials"-Tarif beginnt bei etwa 4 $ pro Nutzer und Monat, was den Kostenvergleich je nach deiner Konfiguration verändert.

Wähle das Tool – und verwalte es dann richtig

Die beste Wahl richtet sich in der Regel nach deinem bestehenden Ökosystem und deinen Lizenzen. Wenn dein Microsoft 365-Tarif bereits Teams enthält, ist das oft der Weg des geringsten Widerstands. Google Workspace-Teams tendieren eher zu Slack. So oder so: Das Tool selbst ist nur die halbe Entscheidung. Die andere Hälfte besteht darin, sicherzustellen, dass Lizenzen, Konten und Zugriffsrechte übersichtlich bleiben, wenn Mitarbeiter hinzukommen, das Unternehmen verlassen oder ihre Rolle wechseln.

Genau diesen Teil automatisiert deeploi. Es übernimmt das Onboarding und Offboarding von Mitarbeitern vollständig – einschließlich der Zuweisung und Rückforderung von Softwarelizenzen – sodass dein Kollaborations-Stack auch beim Wachstum übersichtlich und kosteneffizient bleibt.

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