Key Takeaways
- Microsoft Intune ist eine leistungsstarke Lösung für das Gerätemanagement. Je nach Anforderungen können jedoch die Konfiguration, die Unterstützung verschiedener Betriebssysteme und die Lizenzstruktur zusätzlichen Aufwand verursachen.
- Nicht jede Alternative passt zu jedem Team: Die richtige Wahl hängt von eurer Geräteumgebung, Teamgröße und internen IT-Ressourcen ab
- Software allein reicht nicht: Ohne eigenes IT-Team ist ein Managed-Service-Partner die sinnvollere Wahl als ein weiteres Tool.
- deeploi als All-in-One-Alternative: MDM, Zero-Touch-Provisioning, Patch-Management und Support in einer Lösung. Ideal für KMU, die IT nicht selbst verwalten möchten.
Die 5 besten Microsoft Intune Alternativen 2026
Microsoft Intune bietet tiefe Integrationsmöglichkeiten in die Microsoft-365-Welt, und umfangreiche Richtlinienoptionen. Doch Intune kam in vielen Unternehmen nie wirklich als bewusste Entscheidung an: Es war im Microsoft-365-Paket enthalten, wurde zum Standard-MDM, und niemand stellte es infrage. Bis die Geräteflotte wächst, erste Macs auftauchen oder das Onboarding plötzlich drei weitere Tools erfordert. Wer sich dann umsieht, sucht in der Regel dasselbe: eine Lösung, die einfacher zu bedienen ist und macOS besser abdeckt. Welche Alternativen sich 2026 wirklich lohnen, und für wen, zeigen wir dir in diesem Artikel.
Warum Teams nach Intune-Alternativen suchen
Intune ist ein gutes Produkt, aber es wurde für Windows-Spezialisten in großen IT-Abteilungen gebaut, nicht für gemischte Mac-Windows-Flotten und schon gar nicht für HR-Teams oder Gründer:innen, die IT nebenbei mitverwalten. Drei Probleme treiben den Wechsel: die Komplexität des Systems, Lücken bei macOS und Linux sowie versteckte Lizenzkosten.
Komplexität und hoher Einrichtungsaufwand
Auf G2 und Capterra beschreiben Nutzer:innen die Intune-Konsole häufig als komplex: Verschachtelte Menüs für Compliance-Policies, Konfigurationsprofile und dynamische Gruppen erfordern Einarbeitung. Bis ein funktionierender Autopilot-Flow steht, vergehen in vielen Fällen mehrere Wochen. Hinzu kommt, dass Policy-Änderungen bis zu 24 Stunden brauchen können, bis sie auf allen Geräten ankommen.
Für Teamleiter:innen oder HR-Verantwortliche ohne IT-Hintergrund bedeutet das, dass jede Anpassung Zeit und Aufwand kostet.
Schwache macOS-Unterstützung
Im DACH-Mittelstand sind Macs längst keine Designer-Nische mehr: Laut Factorial HR liegt der macOS-Anteil bei neu angeschafften Firmengeräten bei über 28 %. Intune unterstützt zwar offiziell mehrere Betriebssysteme, in der Praxis sieht das Bild aber deutlich anders aus. Auf Windows greifen Autopilot, Conditional Access und Konfigurationsprofile nativ und granular. Bei macOS braucht es zusätzliche Skripte, Apple Business Manager und spürbar mehr Konfigurationsaufwand für vergleichbare Tiefe.
Für Unternehmen mit gemischten Flotten reicht Intune oft nicht aus und der Weg führt früher oder später über provisorische Lösungen statt über eine einheitliche Verwaltung.
Lizenz-Lock-in und versteckte Kosten
Intune wirkt im M365-Bundle gratis, der volle Funktionsumfang hängt aber an mehreren Zusatzlizenzen. Conditional Access setzt bestimmte Entra-ID-Tiers voraus, Co-Management zusätzlich den Configuration Manager. Was du in der Praxis wirklich bezahlst:
- Entra ID Premium P1/P2 für Conditional Access, MFA-Richtlinien und Geräte-Compliance-Bedingungen.
- Intune Plan 2 für erweiterte Funktionen wie Remote Help, Advanced Analytics und Specialty Device Management.
- Microsoft Defender als separates Add-on, sobald du Endpoint Detection and Response brauchst.
- Configuration Manager für hybride Szenarien mit lokalen Windows-Servern.
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5 Microsoft Intune Alternativen im Vergleich
Die folgende Tabelle fasst alle Intune-Alternativen fünf Alternativen nach den wichtigsten Entscheidungskriterien zusammen:
deeploi: All-in-one IT management Platform statt Self-Service-MDM
deeploi ist ein deutscher, ISO-27001-zertifizierter Anbieter, der das operative Gerätemanagement vollständig übernimmt. Anders als klassische MDM-Tools braucht es keinen zugewiesenen Administrator: MDM, Zero-Touch-Provisioning, Patch-Management und IT-Support laufen gebündelt über eine Plattform, ergänzt durch einen deutsch- und englischsprachigen Experten-Helpdesk mit einer durchschnittlichen Reaktionszeit von 12 Minuten.
Kernfunktionen:
- Zentrale Geräteverwaltung für Windows, macOS und iOS mit automatisierter Konfiguration und Sicherheitsrichtlinien
- Zero-Touch-Provisioning und automatisiertes On- und Offboarding mit HR-Integration (u.a. Personio, Factorial HR, BambooHR)
- Software-Management und App-Deployment: automatische Installation und Updates auf allen Geräten
- Deutschsprachiger und englischsprachiger IT-Support mit durchschnittlich 12 Minuten Reaktionszeit und unbegrenzten Anfragen
- Automatisiertes Patch-Management, Cybersecurity und DSGVO-konforme Datenverwaltung
- OS-Support: Windows, macOS, iOS
- Preismodell: transparent, pro User, ohne versteckte Add-ons
Grenzen:
- Linux-Geräte werden (noch) nicht abgedeckt
- deeploi ist auf cloud-basierte Unternehmen ausgerichtet. Wer auf On-Premises Active Directory oder hybride AD/Entra-Setups angewiesen ist, ist mit deeploi aktuell nicht optimal aufgestellt
Ideal für: KMU mit 30–300+ Mitarbeitenden ohne eigene IT-Abteilung, die IT-Management vollständig auslagern möchten.
deeploi bietet außerdem eine strukturierte Migration von Intune, von Inventarübernahme bis Re-Enrollment, inklusive Übertragung bestehender Konfigurationen und Compliance-Anforderungen.
Jamf Pro: Geräteverwaltung für reine Apple-Umgebungen
Jamf Pro wird oft für die Verwaltung von Apple-Geräten in Unternehmen genutzt. Die Plattform deckt ausschließlich macOS, iOS, iPadOS und tvOS ab.
Hauptfunktionen:
- Zero-Touch-Deployment für Apple-Geräte mit automatischer Konfiguration über den Apple Business Manager
- Automated Device Enrollment für nahtloses Onboarding neuer Apple-Geräte
- Apple-spezifisches Management mit Zugriff auf alle nativen Betriebssystemfunktionen
- Self-Service-Portal, über das Mitarbeitende selbstständig Apps installieren und Probleme lösen können
Grenzen:
- Keine Unterstützung für Windows oder Android
- Konfiguration, Wartung und laufende Richtlinien-Updates erfordern dauerhaft internes IT-Personal
Ideal für: Apple-dominierte Unternehmen mit klarer Apple-First-Strategie.
JumpCloud: Directory und MDM in einer Plattform
JumpCloud verbindet Directory-Funktionen mit Geräteverwaltung über Windows, macOS und Linux hinweg. SSO, MFA und plattformübergreifende Identitätssteuerung gehören zu den Stärken.
Das kann JumpCloud:
- Geräteverwaltung für Windows, macOS und Linux aus einer Konsole
- SSO, MFA und plattformübergreifende Identitätssteuerung
- Zero-Touch-Deployment und automatisiertes User-Provisioning
- Integration mit Google Workspace und Active Directory
- Free-Tier für bis zu 10 User
Grenzen:
- Komplexität, besonders für Nicht-IT-Experten
- Kein klassisches Patch-Management auf Niveau spezialisierter RMM-Tools
- Kein deutschsprachiger Support
Ideal für: Unternehmen mit heterogenem OS-Mix, die Identitätsmanagement und Geräteverwaltung in einer Lösung konsolidieren möchten.
ManageEngine Endpoint Central: Kosteneffizientes UEM für gemischte Flotten
ManageEngine Endpoint Central ist ein Cross-Platform-UEM mit integriertem Patch-Management, der sich an Unternehmen richtet, die eine funktionsreiche Lösung ohne Enterprise-Preisschild suchen. Die Plattform deckt eine breite OS-Palette ab und eignet sich für gemischte Geräteumgebungen mit internem IT-Personal, das Wert auf Funktionstiefe legt.
Hauptfunktionen:
- Plattformübergreifende Geräteverwaltung für Windows, macOS, iOS, Android und ChromeOS
- App-Management und automatisierte Softwareverteilung auf allen Geräten
- Kiosk-Modus für dedizierte mobile Geräte und Shared Devices
- Geofencing und Echtzeit-Standortverfolgung
- On-Premises-Option für Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen
Schwächen:
- Das Preismodell mit zahlreichen Add-on-Modulen kann schnell unübersichtlich werden
- Einrichtung erfordert gewisse IT-Expertise
Ideal für: Unternehmen mit interner IT-Abteilung, die eine kostengünstige Alternative mit breitem Funktionsumfang und optionalem lokalem Hosting suchen.
Baramundi: UEM mit DACH-Fokus und Compliance-Tiefe
Baramundi ist eine deutsche UEM-Lösung mit MDM-Modul und enger Anlehnung an BSI-Vorgaben. Die Plattform richtet sich an Unternehmen in der DACH-Region, die Wert auf lokalen Support, DSGVO-konforme Datenverwaltung und On-Premises-Betrieb legen.
Das kann Baramundi:
- Enterprise Mobility Management für Android, iOS, Windows und macOS
- Native Container-Unterstützung für Android Work Profile und iOS User Enrollment
- Plattformübergreifende Konfiguration mit einheitlichen Richtlinien über mehrere Betriebssysteme
- DSGVO-konforme Datenverwaltung nach strengen Datenschutzstandards
- Deutschsprachiger Support und ISO-27001-Zertifizierung
Grenzen:
- Höhere Komplexität erfordert IT-Expertise
Ideal für: Mittlere bis größere Unternehmen in der DACH-Region mit eigener IT-Abteilung und strengen Compliance-Anforderungen; besonders relevant in regulierten Branchen wie Gesundheit oder Finanzen.
Unsicher, welche Lösung zu deiner Geräteflotte passt? Fünf Tools, unterschiedliche Ansätze, kein IT-Team, das die Bewertung übernimmt. In einem kurzen Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf eure Teamgröße, eure OS-Mischung und euren aktuellen Intune-Stack. Am Ende weißt du, ob IT as a Service der richtige Weg für euch ist, ohne Verkaufsdruck und ohne stundenlange Eigenrecherche.
Vereinbare jetzt ein Erstgespräch
deeploi: Die Intune-Alternative, die IT-Management vollständig übernimmt
Habt ihr kein dediziertes IT-Team? Dann ist die Wahl des richtigen Tools nur eine von zwei zu klärenden Fragen. Eine andere MDM-Software löst das eigentliche Problem fehlender IT-Kapazität nicht, sie verschiebt es nur. Was ihr braucht, ist kein Software-Ersatz, sondern ein Partner, der das Gerätemanagement vollständig übernimmt.
Genau hier setzt deeploi an: MDM, Zero-Touch-Provisioning, Patch-Management, Onboarding und Support laufen gebündelt über eine Plattform plus Experten-Helpdesk.
Konkrete Zahlen aus dem Tagesgeschäft:
✓ On- und Offboarding in 3 bis 5 Minuten statt 2 bis 3 Stunden
✓ Durchschnittliche Support-Reaktionszeit von 12 Minuten
✓ Über 200 Kunden und mehr als 17.000 verwaltete User aus DACH-KMU
✓ IT-Aufwand um bis zu 90 % reduziert
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Der konkrete nächste Schritt ist kein langes Migrationsprojekt, sondern ein kurzes Erstgespräch. Darin klären wir gemeinsam, ob euer Setup, eure Teamgröße und eure OS-Landschaft zu einem Managed-Service-Modell passen, bevor du den nächsten Intune-Renewal unterschreibst.
Fazit: Finde die richtige Intune-Alternative für dein Unternehmen
Die richtige Intune-Alternative hängt vor allem von drei Faktoren ab: welche Betriebssysteme im Einsatz sind, wie groß das Team ist und wer IT intern verantwortet. Wer eine interne IT-Abteilung hat und tiefen Funktionsumfang braucht, ist mit Lösungen wie ManageEngine gut aufgestellt.
Doch Unternehmen ohne dedizierte IT-Abteilung stehen vor einer grundsätzlicheren Frage: Braucht dein Unternehmen wirklich ein weiteres MDM-Tool, das jemand konfigurieren und betreiben muss? Manchmal ist die smarteste IT-Entscheidung, aufzuhören, IT-Entscheidungen zu treffen. deeploi übernimmt Gerätemanagement, Onboarding und Support vollständig, damit dein Team sich auf das konzentrieren kann, was wirklich zählt.
FAQ
Welche Intune Alternative passt für KMU ohne eigenes IT-Team?
Wer kein dediziertes IT-Team hat, braucht keine neue Software, sondern einen Partner, der das Gerätemanagement vollständig übernimmt. Ein Managed-Service-Modell wie deeploi löst das eigentliche Problem: Konfiguration, Support und der gesamte Gerätelebenszyklus laufen ohne internen Aufwand.
Wie aufwendig ist die Migration von Intune zu deeploi?
Weniger aufwendig als viele erwarten. deeploi begleitet die Migration strukturiert – von der Inventarübernahme bis zum Re-Enrollment der Geräte. Konfigurationen, Sicherheitsrichtlinien und Compliance-Anforderungen werden dabei gemeinsam übertragen, sodass dein Team nicht parallel zwei Umgebungen pflegen muss. Der konkrete Einstieg ist ein kurzes Erstgespräch, in dem wir gemeinsam prüfen, wie euer aktuelles Intune-Setup aussieht und was der sinnvollste Migrationsweg ist.
Brauche ich eine Alternative, wenn Intune im M365-Bundle enthalten ist?
Der scheinbar kostenlose Bundle-Preis täuscht: Für den vollen Funktionsumfang brauchst du Zusatzlizenzen wie Entra ID Premium, Intune Plan 2 und Defender. Dazu kommen Einrichtungsaufwand und oft externe Beratung. Am Ende zahlst du deutlich mehr, als der M365-Bundlepreis auf den ersten Blick vermuten lässt.
Kann ich Intune und eine Alternative parallel betreiben?
Ja, ein Co-Existenz-Ansatz funktioniert technisch und ist als Übergangsweg sinnvoll: Intune behältst du etwa für Windows-Geräte, während eine Alternative macOS übernimmt. Alternativ löst du Intune schrittweise nach Abteilungen ab. Kurzfristig steigt der Verwaltungsaufwand, da zwei Konsolen parallel gepflegt werden müssen. Wer diesen Übergang ohne internen IT-Aufwand gestalten möchte, kann mit deeploi beide Umgebungen von Anfang an zentral verwalten lassen.
Ist deeploi auch für macOS-lastige Teams geeignet?
Ja. deeploi ist zertifizierter Apple Partner und unterstützt macOS vollständig: Konfiguration, Sicherheitsrichtlinien und Patch-Management laufen auch für reine oder gemischte Apple-Flotten vollständig verwaltet. Zero-Touch-Provisioning läuft über den Apple Business Manager, neue Geräte sind beim ersten Einschalten einsatzbereit.











