Sie haben einen fiesen Schädling: Wie Sie Malware finden und entfernen

Erfahren Sie mehr über verschiedene Arten von Malware, wie Sie erkennen, ob Sie betroffen sind, und was Sie tun können, um sie loszuwerden.

Key Takeaways

Unsere Computer sind unsere Zugänge zur digitalen Welt, aber auch Einfallstore für digitale Eindringlinge – sogenannte Malware. Selbst wenn Sie vorsichtig sind und Antivirensoftware nutzen, besteht immer die Gefahr einer Infektion. Und wenn es passiert, ist schnelles Handeln entscheidend, bevor sich die Malware wie ein Lauffeuer verbreitet und ernsthafte Schäden anrichtet. In dieser Anleitung tauchen wir in die Welt der Malware ein, erklären, wie Sie eine Infektion erkennen, und vor allem, wie Sie sie vollständig beseitigen.

Die Bedrohung durch Malware verstehen

Cyberkriminelle werden täglich schlauer und setzen immer raffiniertere Taktiken ein, um unsere Abwehr zu umgehen. Phishing-E-Mails, Social Engineering und andere trickreiche Methoden sind ihre bevorzugten Werkzeuge, aber auch künstliche Intelligenz spielt eine zunehmende Rolle. Malware wird intelligenter, was ihre Erkennung und Entfernung erschwert.

Die verschiedenen Arten von Malware kennenlernen

Malware ist ein Oberbegriff für verschiedene Arten schädlicher Software. Um effektiv dagegen vorzugehen, müssen Sie Ihren Gegner verstehen. Es gibt mehrere Haupttypen von Malware, jeder mit eigenen Tricks:

• Viren: Diese digitalen Störenfriede vervielfältigen sich und verbreiten sich wie ein Lauffeuer, infizieren dabei Dateien und beschädigen Daten.

• Trojaner: Getarnt als legitime Software schleichen sie sich auf Ihren Computer ein und öffnen Hintertüren für andere Malware. Einige, wie Remote-Access-Trojaner (RATs), ermöglichen Hackern die Fernsteuerung Ihres Computers.

• Spyware: Sie sammelt ohne Ihr Wissen Informationen über Nutzer – von Surfgewohnheiten bis zu persönlichen Daten, was oft zu Identitätsdiebstahl führt.

• Ransomware: Diese besonders üble Malware nimmt Ihre Dateien als Geisel, verschlüsselt sie und fordert Lösegeld für ihre Freigabe.

• Adware: Weniger schädlich, aber extrem lästig: Adware bombardiert Sie mit unerwünschter Werbung und kann Ihren Computer verlangsamen.

Warnsignale erkennen

Malware agiert oft heimlich, aber es gibt Anzeichen, auf die Sie achten sollten:

• Träge Leistung: Langsame Startzeiten, abstürzende Apps oder häufige Systemabstürze können Hinweise sein.

• Unerwartete Programme: Neue, unbekannte Programme im Hintergrund sind verdächtig – besonders, wenn Sie sie nicht installiert haben.

• Pop-up-Werbung und Weiterleitungen: Diese nervigen Unterbrechungen sind oft ein Symptom von Adware.

• Unbefugter Zugriff: Seltsame Dateien oder geänderte Systemeinstellungen deuten auf Malware hin.

• Erhöhte Netzwerkaktivität: Ungewöhnlicher Datenverkehr oder langsame Internetverbindung können auf eine Infektion hindeuten.

5 Schritte zur Malware-Entfernung

Bei Verdacht auf Malware gehen Sie wie folgt vor:

1. Vom Internet trennen: Unterbrechen Sie die Verbindung, um die Ausbreitung oder Nachladung weiterer Schädlinge zu verhindern.

2. Im abgesicherten Modus starten: Dieser Modus lädt nur minimale Programme, was Malware die Arbeit erschwert.

So geht’s:

Windows 10 and 11:

→ Windows-Taste + X drücken, dann Umschalt gedrückt halten und "Neu starten" wählen.

→ "Problembehandlung" > „Erweiterte Optionen“ > "Starteinstellungen" > "Neu starten".

→ Nach dem Neustart die passende Safe-Mode-Option wählen (4 oder F4 für Safe Mode, 5 oder F5 für Safe Mode mit Netzwerk).

macOS:

→ Mac neu starten.

→ Sofort Command + R gedrückt halten, bis das Apple-Logo erscheint.

→ Tasten loslassen und "Abgesicherter Start" wählen.

3. Vollständigen Systemscan durchführen: Nutzen Sie Ihre Antivirensoftware für eine gründliche Überprüfung.

4. Schädliche Software entfernen: Setzen Sie verdächtige Dateien oder Programme in Quarantäne oder löschen Sie sie – ebenso kürzlich installierte Software.

So geht’s:

Windows:

→ "Systemsteuerung" öffnen > "Programme" > "Programme und Funktionen".

→ Liste nach Installationsdatum sortieren und unbekannte/unerwünschte Software deinstallieren.

macOS:

→ Apple-Menü (oben links) > Optionstaste gedrückt halten > "Systeminformationen" wählen.

→ Unter "Software" > "Anwendungen" die Liste prüfen und Unbekanntes entfernen.

Browser:

→ In den Einstellungen unter "Erweiterungen" oder "Add-ons" nach verdächtigen Plugins suchen.

→ Im Zweifel entfernen – besonders kürzlich installierte.

5. Systemeinstellungen zurücksetzen: Bei Bedarf auf einen früheren Wiederherstellungspunkt zurückgreifen.

Windows – Systemwiederherstellung:

→ „Systemwiederherstellung“ im Startmenü suchen.

→ Einen Zeitpunkt vor der Infektion wählen und bestätigen.

macOS:

Time Machine backup

If you have a Time Machine backup, you can restore your system to a previous state.    

→ Connect external drive: Connect your backup drive.    

→ Restore: Open Time Machine and select the desired restore point.

Erase all content and settings

This option erases your Mac and reinstalls macOS.

→ Access: Go to System Preferences > General > Transfer or Reset.    

→ Confirm: Proceed with the erase and reinstall process.

Fortifying your defences: prevention is key

To protect yourself from this happening again, follow these tips:

  • Keep software updated: Regularly update your operating system and software to patch vulnerabilities. Patches are a kind of software update that is often released to fix cybersecurity issues. So even though it doesn’t look like that update changed anything, it has.
  • Be wary of phishing: Don't click on suspicious links or open attachments from unknown senders. Phishing emails and texts are a lot harder to spot than they used to be, often entirely mirroring real websites. Anything that comes from an unknown sender should be ignored, and legal entities (like your bank) will never ask you to login through a link sent via email or text.  
  • Use strong passwords: Create complex passwords and avoid reusing them. It can help to use a password tool like 1Password to do this for you.
  • Back up your data: Regularly back up your important files to protect them from ransomware. This also helps in the case that you end up needing to reset your system to a previous version.
  • Install antivirus software: Choose robust antivirus software that offers real-time scanning to detect threats before they take hold.
  • Train your employees: Make sure your employees are aware of the risks. Companies like SoSafe offer dedicated courses to improve education around cyber threats

By understanding malware, recognising the signs of infection, and taking proactive steps to protect your computer, you can significantly reduce your risk of falling victim to these digital threats. Remember, prevention is always better than cure, but if you do get infected, don't panic. Follow these steps, and you'll be back to normal in no time.

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